Bauvorhaben

Das seit den 1990er Jahren bestehende Gebäude „High Definition Oberhausen“ (HDO) an der Vestischen Straße 46 in Oberhausen wurde ursprünglich als Technologiezentrum für neue Film- und Videoproduktionstechniken errichtet.

Das HDO soll nun zum Ausbildungszentrum (ABZ) des Berufsförderungswerks der Bauindustrie NRW umgebaut werden. Es handelt sich bei dem Vorhaben um den Ersatz des Ausbildungszentrums in Essen, dessen Sanierung sich als nicht wirtschaftlich erweist. Der Standort in Essen soll für die überbetriebliche Ausbildung aufgegeben werden und die Ausbildung in das ABZ Oberhausen verlegt werden.

Das ein- bis dreigeschossige, nicht unterkellerte Bestandsgebäude gliedert sich in 5 Bauteile (A - E). Die Bauteile A – E sollen mit unterschiedlichen Nutzungen belegt werden.

Vorgesehen ist ein teilweiser Rückbau der vorhandenen Gebäudestruktur bis auf die Stahlbetonskelettkonstruktion aus Stützen und Decken und einigen Mauerwerkswänden, die in den Bereichen der Brandabschnitte vorhanden sind. Außerdem ist eine teilweise Erneuerung bzw. Öffnung der bestehenden Fassade notwendig, um für die dahinterliegenden Räume eine Tageslichtzufuhr zu gewährleisten, wie auch das Einbringen von Lichtbändern in das Hallendach und Fenstern zur Belichtung der Werkstätten.

Zur Einhaltung der Energieeinsparverordnung 2016 (EnEV 2016) sind Sanierungsmaßnahmen der Fassaden und Dächer der Bauteile A und B erforderlich. Die BGF wird sich auf ca. 9.450,00m² belaufen.

In Zukunft wird das Gebäude den Namen Ausbildungszentrum Oberhausen tragen. Das Projekt wird im Rahmen des regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.